Donnerstag, 11. Juni 2015

Ein kleines Stück Kindheit

Hat euch eure Oma auch immer Pudding gemacht? Am besten war Erdbeer, Vanille und Schoko in einer Form geschichtet. Pudding geht doch eigentlich immer, oder? Also ich jedenfalls kenne niemanden, der Pudding nicht mag. Daher dürfte dieses Werk wohl auch den meisten Hobbybäckern gefallen. Die Rede ist von dem Buch "Puddingkuchen" von Jacqueline Böttcher, das jetzt im Bassermann Verlag erschienen ist.



Schauen wir uns zunächst mal den Klappentext an:

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Pudding erweckt Kinderheitsträume und erfreut sich bei Groß und Klein großer Beliebtheit. Zu wahrer Höchstform läuft das cremige Dessert aber erst in Kombination mit feinen Kuchen, Torten, Cupcakes oder Muffins auf.
Grund genug, mit diesem Buch die Puddingkuchen auf das Podest der Backkunst zu heben. Denn mit den 36 wunderbaren Rezepten rund um fruchtige Erdbeertorten mit luftiger Puddingcreme, verführerisch schokoladige Schneewittchenkuchen oder unwiderstehlich knusprig- nussige Puddingschnitten fühlt sich jedes Leckermäulchen in den siebten Backhimmel versetzt.
                                                                                                                                                   "

Das Buch an sich ist in drei große Kapitel eingeteilt:

- Kuchen vom Blech und aus der Form
- Torten, Tartes und Törtchen
- Teilchen, Kleines und Feines


Außerdem bekommt ihr noch Tipps und Tricks zu den verschiedenen Teigarten und dann geht es auch schon mit dem ersten Kapitel und Leckereien, wie Pudding- Streuselkuchen, Birnenkuchen mit Quarkpudding oder Schneewittchenkuchen los.
Im nächsten Kapitel dreht sich dann alles um leckere Torten und Tartes, wie Pudding- Beerentarte, Blätterteigtarte mit Grießpudding oder Schoko- Nektarinen- Tarteletts.
Zum Schluss gibt es dann noch Kleines und Feines zum Nachbacken, wie Puddingschnecken, Gefüllte Nougathörnchen oder Erdbeer- Biskuitrolle.

Es gibt eigentlich kein Rezept in diesem Buch, das ich nicht nachbacken würde, vor allem, weil Pudding ja so gut wie jeder isst und man damit nichts falsch machen kann, wenn sich Besuch angekündigt hat.
Einfache Rezepte mit Gelinggarantie und wenigen Zutaten treffen hier auf eine tolle Rezeptbeschreibung mit schönen Bildern. Was will man also mehr?

Zum Schluss hab ich noch ein schnelles, aber sehr leckeres Rezept für euch nachgebacken, einen Pudding- Apfelkuchen.

Ihr benötigt für eine 26cm Springform:

- 200g Mehl
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Zimt
- 100g Zucker
- 125g Butter
- 4-5 Äpfel (ca. 800g)
- 2-3 EL Zitronensaft

Für die Puddingcreme:

- 1 1/2 Pck. Vanillepuddingpulver
- 400g Sahne
- 350ml Milch
- 100g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker

 Für den Teil Mehl, Backpulver und Zimt mischen und in eine Schüssel sieben. Zucker und Butter in Flöckchen darauf geben und mit den Knethaken rasch zu einem Teig verkneten. Gegebenenfalls noch 3-4 EL kaltes Wasser dazugeben.
In Folie gewickelt ca. 30 Minuten kalt stellen.

Inzwischen für den Belag die Äpfel schälen, entkernen und je nach Größe vierteln oder achteln. Mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Den Teig etwas größer als die Form ausrollen und so in die Form legen, das ein etwa 4 cm hoher Rand entsteht. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Jetzt die Apfelstücke dicht nebeneinander auf den Teig legen.

Das Puddingpulver mit 200g Sahne glatt rühren. Übrige Sahne und Milch mit dem Zucker in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Das angerührte Puddingpulver einrühren und nochmal aufkochen lassen. Jetzt den heißen Pudding über die Äpfel geben und den Kuchen ca. 1 Stunde backen.

Lecker schmeckt auch eine Kugel selbstgemachtes Vanilleeis dazu, das gibt es dann im nächsten Artikel als Rezept :-)






Bestellen könnt ihr das Buch mit der ISBN 978-3-8094-3097-1 für nur 7,99€ unter anderem HIER auf der Verlagswebsite.

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