Samstag, 24. Juni 2017

Heldenhafte Gewürze, erdbeerige Einhörner und ein wenig Madagaskar in meiner Küche

Wieviele Gewürze habt ihr eigentlich in der heimischen Küche stehen? Während sich bei mir früher nur Pfeffer, Salz und eventuell Paprikapulver in die Küche verirrten, sind es jetzt sicher über 50 Döschen. Braucht man das, könnte man sich jetzt fragen? Ich denke schon, denn wenn man mal bedenkt, dass es tausende Gewürze auf der ganzen Welt gibt, dann bin ich noch ganz gut dabei ;-) Wenn man überwiegend frisch kocht kommt man an dem ein oder anderen nun mal nicht vorbei. Da ich auch liebend gern Neues ausprobiere, hab ich mich über die Post der Gewürzhelden ganz besonders gefreut.
Auf den Rezeptbildern sehr ihr dann auch die ursprüngliche Verpackung. Die hat mir irgendwie nicht so zugesagt und ich fand auch schade, dass sie nicht wiederverschließbar war. Aber das ist ja nicht so schlimm, ich hab sie mir einfach umgepackt und etwas aufgehübscht.




 Schauen wir mal, was so im Paket war. Da hätten wir Blaues Persiensalz. Nutzen könnt ihr es, wie normales Meersalz für Fleischgerichte, Suppen, Saucen, Fisch oder auch für Dips und Salate. Schon allein optisch ist es mit seinen kleinen blauen Kristallen schon mal schöner, als die weiße Variante.

Das Fisch- und Calamarigewürz nutze ich sehr gern für sämtliche Arten von gebratenem Fischfilet. Die Mischung aus Salz, Paprika, Knoblauch, Cayenne Pfeffer, Petersilie und Lemongras harmoniert sehr gut. Lediglich den beigesetzten Zucker hätte man meiner Meinung nach weglassen können.

Tellicherry Pfeffer gilt als eine der besten Pfeffersorten der Welt und zählt zu den Spätlese- Pfeffern, da mit der Ernte bis kurz vor der Reife gewartet wird. Er passt besonders gut zu Hühnchengerichten.
Letztens hatte ich Besuch von meiner Mama und hab spontan Hühnchen mit Bratpaprika gemacht. Das geht nicht nur schnell, sondern war dank dem Tellicherry Pfeffer auch eine lecker würzige Angelegenheit.







Bleiben wir beim Pfeffer. Eine wirkliche Rarität ist der Bourbon- Pfeffer, anderen vielleicht auch bekannt als Voatsiperifery- oder Urwaldpfeffer. Den Namen hat er von seiner Herkunft. Während normaler Pfeffer in niedrigen Büschen wächst, muss der wildgewachsene Bourbon- Pfeffer mühsam in Madagaskar per Hand geerntet werden, und das auch noch in einer Höhe von 10- 20 Metern. Diese Tatsache und der geringe Ernteertrag sind einige der Gründe für den hohen Preis. Optisch unterscheidet er sich ein ein bisschen von normalem Pfeffer. Die Körner sind kleiner und das Stielchen hat er auch noch. Geschmacklich ist der Urwaldpfeffer schärfer und aromatischer als anderer. Das liegt an der vergleichsweise hohen Anzahl an ätherischen Ölen. Probiert es einfach mal aus und würzt euch euer Steak damit- ein Unterschied den man schmecken kann. Ich finde der Pfeffer ist sein Geld auf jeden Fall wert.

Mit dem Hickory Smoked Salt könnt ihr eurem BBQ Grillgut noch das gewisse Extra verleihen, aber dosiert mit Bedacht, der Eigengeschmack ist wirklich kräftig und auch nicht jedermanns Sache ;-)





Mit dem Zitronen- Pyramidensalz gebt ihr vor allem Fleischgerichten und Suppen eine lecker zitronige Note, aber auch in meiner Paprikapfanne fand ich es ziemlich gut.

Um meiner Überschrift gerecht zu werden, fehlt also noch ein Produkt- der Einhorn- Glitzer- Erdbeerzauber. Ja, an Einhörnern kommt man momentan wirklich nicht vorbei, wobei dieser ganze Hype für mich auch Grenzen hat. Brauch ich Toilettenpapier mit Einhörnern und Wolkenduft (by the way- wie duften Wolken und wer hat das ganze wie herausgefunden)? Nein brauche ich nicht.
Trotzdem finde ich den Einhorn- Zauber von Gewürzhelden ganz witzig. Hier wurde quasi Rohrzucker mit Erdbeerpulver gemischt und als ob pink noch nicht reicht- es glitzert auch noch! Ja jetzt kann ich mir Glitzer auf meinen Cappuccino streuen. Manchmal kann man ein bisschen Glitzer im Leben gebrauchen, oder?


Schaut euch doch mal HIER auf der Website von Gewürzhelden um und stöbert ein bisschen. Ich brauch jetzt erstmal einen Einhorn- Latte- Macchiato :-)

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