Dienstag, 31. Juli 2018

Sind wir wirklich "Planet Planlos"? #Werbung

Das Wetter spielt momentan verrückt- wir haben den heißesten und trockensten Sommer seit Jahren und überhaupt scheint in unserer Natur alles ein bisschen aus dem Gleichgewicht zu sein. Oft hört man in den Nachrichten "Wir müssen etwas tun", aber ist es nicht eigentlich bereits fünf nach Zwölf? Sind wir denn überhaupt noch zu retten?
Diese Fragen haben sich Stefan Bonner und Anne Weiss in ihrem Buch "Planet Planlos- Sind wir zu doof die Welt zu retten?" auch gestellt.



Schauen wir zunächst mal auf den Klappentext:

"
Weltuntergang! Müssen wir was tun?
Uns geht es super: Dank Billigfliegern sind wir alle Weltreisende. Rund ums Jahr gibt es Früchte aus Übersee im Supermarkt. Amazon und Zalando bringen jeden Tag Päckchen. All das könnte bald ein Ende finden. Denn der Klimawandel ist da.
Zeit zu sagen, was wirklich Sache ist: was wir über den Klimawandel wissen, wie schlimm es ist und was noch auf uns zukommt. Und Zeit, etwas zu ändern: Wir Menschen sind nämlich nicht nur das Problem. Wir sind auch die Lösung.
Wir brauchen nur einen Plan.
                                                                                                                                                     "

In folgenden sieben Kapiteln führt uns das Buch durchs nie aktueller gewesene Thema Klimawandel:

- Zweieinhalb Minuten bis Mitternacht- Als wir plötzlich die Generation Weltuntergang waren
- Global Warning- Wo der Klimawandel schon in vollem Gange ist
- Was bisher geschah- Die kurze Vorgeschichte des Weltuntergangs
- Denn sie wissen nicht, was sie alles wissen- Der Stand der Erkenntnisse
- Heiter bis Weltuntergang- Und wie schlimm wird es nun?
- Wir Klimawandler- Wie wir täglich dafür sorgen, dass es wärmer wird
- We will survive- Der 10- Punkte- Masterplan zur Weltrettung

Das Buch schildert mit sehr viel hintergründigem Fachwissen, wo genau unsere Probleme liegen und noch wichtiger, was wir machen können, um das Ruder noch rumzureißen, falls das überhaupt geht. Wenn sich jeder Mensch dieses Buch einmal durchlesen würde und auch nur einen Bruchteil der Tipps in seinen Alltag integriert, dann wäre der erste riesige Schritt schon getan.
Ich kann mich noch gut an die Plastiktüten- Debatte erinnern und berufsbedingt erlebe ich die Diskussionen tagtäglich aufs Neue. Sätze wie "Jetzt muss ich auch noch 20 Cent für eine Tüte bezahlen. Das ist also aus dem deutschen Service geworden" höre ich beinah täglich. Wenn man dann höflich versucht das Ganze kurz und knapp anhand der Verschmutzung der Meere zu erklären, wo mehr Plastik rumschwimmt, als Fische, dann kommt meistens der Standardspruch "Na als ob die eine Tüte mehr oder weniger da den Unterschied ausmacht". Was ich in solchen Momenten sage? "Ja das tut es". Und das sage ich nicht schnippisch, sondern aus vollster Überzeugung. Weil es eben so ist. Ist es denn so schwer, sich einen Stoffbeutel in die Handtasche zu stecken? Oder müssen es beim Einkauf denn unbedingt die Bio Äpfel aus Neuseeland oder die Avocado aus Mexico sein?
Das Problem geht ja schon da los, dass wir nicht mal darauf achten, wo genau unser Essen herkommt. Man müsste sich nur mal vor den eigenen Obstkorb Zuhause in der Küche stellen und aufzählen aus welchen Ländern die einzelnen Früchte kommen. Na, erwischt?

Ich nehme mich da ganz und gar nicht raus. Und auch ich bin nicht perfekt, nur weil ich zum Einkaufen einen Korb nehme und auf Plastiktüten verzichte, aber ich bemühe mich. Und das können wie gesagt auch schon Kleinigkeiten sein. Strohhalme aus Plastik verbannen, zum Beispiel. Finde ich eine großartige Sache.
Ich habe auch noch welche im Schrank liegen, die ich jetzt aufbrauche und dann auf die Papieralternative zurückgreife. Jeder hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck und ich möchte guten Gewissens einen schönen hinterlassen- mit weniger Plastik, mehr regionalem Obst und Gemüse und einem bewussteren Umgang mit unseren Ressourcen.

Welche Tipps ich euch mit auf den Weg gebe? Kauft euch das Buch, lest es in Ruhe durch und dann macht was! Wenn ihr die Möglichkeit habt euch ein kleines Hochbeet anzulegen oder auf dem Balkon ein paar Kräuter selbstzuziehen- perfekt. Dann nichts wie los. Es ist ein tolles Gefühl, etwas Selbstangebautes zu ernten und, kleiner Spoiler - es schmeckt viel besser als Gekauftes- versprochen. Es wäre doch großartig, wenn unsere Kindern einmal wissen, dass die Gurke nicht im Lager des Supermarktes angebaut wird, oder?

Das Buch könnt ihr euch mit der ISBN 978- 3- 426- 21432- 9 für 16,99€ unter anderem direkt HIER AUF DER VERLAGSWEBSITE bestellen, oder euren lokalen Buchhändler darum bitten.

Macht was- ich zähl auf euch!

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